Nach einem schwerwiegenden Datenverlust geht eine eigenständige Daten Rettung mit Hilfe spezieller Wiederherstellungssoftware nicht immer erfolgreich aus und die einzige verbleibende Möglichkeit, seine verloren gegangenen Daten doch wieder zu bekommen, ist die, ein spezialisiertes Daten-Rettungs-Unternehmen aufzusuchen. Vor allem nach Fehlern oder Defekten am Datenträger selbst, ist man als Laie zumeist hilflos, da die Reparatur einer Festplatte dem speziellem Know-How sowie geeigneter Werkzeuge bedarf. Versucht man sich daran selbst, so verursacht man häufig mehr Schaden als man Gutes tut, weshalb davon im Allgemeinen auf jeden Fall abzuraten ist.
Wie sollte jedoch so ein Service eines guten und seriösen Unternehmens zur Daten Rettung aussehen? Diese Frage ist durchaus berechtigt, da man sich seinen Partner überlegt aussuchen sollte, vor allem, wenn es um sehr sensible Daten geht. Es soll ja auch, wie überall, Unternehmen geben, die auf maximalen Profit aus sind und das spürt natürlich auch der Endkunde im Geldbörsel. Deshalb muss darauf geachtet werden, dass zuerst eine kostenlose oder zumindest eine Hotline zum Ortstarif und nicht zu überhöhten Preisen angeboten wird. Außerdem darf man eigentlich nichts bezahlen, solange man keine wiederhergestellten Daten in der Hand hält. Nach einem Daten Verlust ist es, aufgrund der sehr hohen Vielfalt unterschiedlicher Defekte nicht immer sicher, ob eine Daten Rettung überhaupt möglich ist.
Das Expertenteam muss aus diesem Grund den oder die Datenträger inspizieren und eine Abschätzung abgeben, mit welcher Wahrscheinlichkeit eine erfolgreiche Wiederherstellung der Daten möglich ist. Diese erste Begutachtung wird bei seriösen Unternehmen kostenlos durchgeführt. Fällt die Beurteilung negativ aus – eine Daten Rettung ist also nicht möglich – so bezahlt der Kunde gar nichts. Darauf sollt man unbedingt achten, um auch das eigene (Kosten)Risiko einzuschränken. Im günstigsten Fall wird das Ziel – also die Daten, die wiederhergestellt werden müssen – zuvor konkret festgelegt und bezahlt wird erst, wenn dieses Ziel tatsächlich erreicht wurde und die geretteten Daten vorliegen.
Donnerstag, 18. März 2010
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